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Am 14. und 15. März 1939 besetzte die deutsche Wehrmacht die sogenannte »Rest-Tschechei« und erklärte das Gebiet zum »Protektorat Böhmen und Mähren«. Zuvor hatte das Deutsche Reich die Abtretung des Sudetenlands erzwungen. Der slowakische Teil der 1918 gegründeten Tschechoslowakischen Republik spaltete sich unter Hitlers Druck ab und funktionierte bis Kriegsende als Satellitenstaat des Deutschen Reichs.

 Bildnachweis XrysD, Protektorat Böhmen-Mähren, CC BY-SA 3.0


Reichsgau Sudetenland

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Als »Sudetenland« bezeichnete man schon 1918 die Grenzgebiete der damaligen Tschechoslowakei, wo überwiegend Deutsch gesprochen wurde. Im Münchner Abkommen von 1938 wurde das Sudetenland gegen den Willen der Prager Regierung dem Deutschen Reich zugesprochen. Vom 1. Oktober bis zum 10. Oktober 1938 besetzte die deutsche Wehrmacht das Gebiet. Für die Festlegung der Grenzen des neuen »Reichsgau Sudetenland« spielten nicht nur die Zusammensetzung der Bevölkerung sondern auch wirtschaftliche und strategische Gesichtspunkte eine Rolle.

 

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Bildnachweis XrysD, Sudetenland, CC BY-SA 3.0
Bildnachweis Reichsgaue, CC BY-SA 3.0